UFO - DIE TV SERIE

V - Die außerirdischen Besucher

V - Die außerirdischen Besucher

Zu seiner Zeit war "V - Die außerirdischen Besucher kommen" ein monumentales Ereignis, das für eine ganze Generation zu einem Meilenstein der Popkultur wurde. Die Unheimliche Begegnung der Dritten Art mochte uns vielleicht davon überzeugt haben, dass wir möglicherweise nichts von außerirdischen Besuchern zu befürchten hatten und E.T. - der Außerirdische stellte uns einem freundlichen Alien vor, der nur wieder nach Hause wollte. Aber Kenneth Johnsons TV-Miniserie aus dem Jahr 1983 wusste es besser: Besucher, die vorgeblich in Frieden kamen, wurden entlarvt, nichts anderes zu sein, als menschlich aussehende Reptilienwesen, die die Menschheit bekehren und erobern wollten. Ganz wie in den düsteren Tagen des Nationalsozialismus kollaborieren einige mit dem Feind; andere bilden den Widerstand. Für die damalige Zeit war die epische Breite dieser Produktion etwas noch nie da Gewesenes. Die 50 Mutterschiffe, die über allen großen Städten der Erde schwebten, nahmen Independence Day vorweg -- über ein Jahrzehnt früher. Die Spezialeffekte und die Masken sind noch immer beeindruckend. Weniger beeindruckend sind allerdings die oft schon etwas abgedroschen wirkenden Dialoge. Doch die größtenteils aus damals Unbekannten bestehende Besetzung konnte sich dank ihrer typischen Rollen stete Einladungen zu Science-Fiction-Conventions sichern. Und sie spielten auch wieder in der Fortsetzung zu V, sowie einer nachfolgenden Fernsehserie mit. Mark Singer (Beastmaster) verkörperte den zum Freiheitskämpfer gewordenen Kameramann Mike Donovan. Julie Parrish (Dobermann Gang) gab die zur Rebellin gewordene Studentin. Richard Herd (Amok-Jagd) schlüpfte in die Maske des außerirdischen Oberbefehlshabers. Die attraktive, aber ruchlos ehrgeizige Alien-Wissenschaftlerin Diana spielt Jane Badler (Easy Kill) und Leonardo Cimino (Trusting Beatrice) verleiht seiner etwas schwerfälligen allegorischen Rolle als Überlebender des Holocaust das angemessene Maß an Würde. Interessierte sollten auf Robert Englund achten, der vor seinem Erfolg als Freddy Krueger (Nightmare on Elm Street) hier als einer der Außerirdischen zu sehen ist.

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V – Die außerirdischen Besucher kommen
Originaltitel: V /Produktionsland: USA / Produktionsjahr(e): 1983–1985
Episodenlänge: etwa 47 Minuten / Episodenanzahl: 2 (Original Miniseries) (jeweils doppelte Länge) / 3 (The Final Battle) (jeweils doppelte Länge) / 19 (The Series)(jeweils einfache Länge)
Originalsprache: Englisch / Musik: Dennis McCarthy / Idee: Kenneth Johnson
Genre: Science-Fiction / Erstausstrahlung: Original: 1. Mai 1983 /Dreiteiler: 6. Mai 1984
Serie: 26. Oktober 1984 auf NBC / Erstausstrahlung (D): 3. Oktober 1988
Besetzung
Jane Badler als Diana / Peter Nelson als Brian /Faye Grant als Dr. Julie(t) Parrish. / Michael Ironside als Ham Tyler /Marc Singer als Mike Donovan
Jeff Yagher als Kyle Bates / Jennifer Cooke als Sternenkind Elizabeth
Robert Englund als Willie / June Chadwick als Lydia /Howard K. Smith spielt sich selbst / Blair Tefkin als Robin Maxwell / Michael Wright als Elias
Lane Smith als Nathan Bates /Aki Aleong als Mr. Chiang / Judson Earney Scott als Lt. James /Frank Ashmore als Philip bzw. Martin


V – Die außerirdischen Besucher kommen ist eine US-amerikanische Fernsehserie aus den 1980er-Jahren, die mit einer zweiteiligen Miniserie mit dem englischen Titel V bzw. V: The Original Mini Series (1983) begann. Es folgten die drei Teile von V: The Final Battle (1984). Anschließend folgte noch die 19-teilige Serie (Season 3) V – Die außerirdischen Besucher kommen zurück bzw. V: The Series (1984 bis 1985). In Deutschland wurde die Serie zunächst am 26. Juni 1986 von Warner Home Video auf VHS veröffentlicht und dann ab dem 3. Oktober 1988 von Sat.1 ausgestrahlt. [1] Die Fortsetzung als Serie hieß in Deutschland auf Video 1987 V – Die außerirdischen Besucher kommen zurück. Die Miniserien sind weltweit, die Serie bisher in den USA und in Deutschland, auf DVD erschienen. Bei der TV-Premiere in Deutschland waren einige Szenen aus Jugendschutzgründen gekürzt und die ursprünglich als Fernsehfilm konzipierten Miniserien wurden auf 4 plus 6 plus 19 Einzelfolgen mit ungefähr 42 Minuten Spielzeit geschnitten. In dieser Form wird V bis heute im deutschen Fernsehen und auch im europäischen Ausland wiederholt.

 

Inhalt: Eine Flotte riesiger Raumschiffe erscheint über den Hauptstädten der Erde. Die „Besucher“, wie sich die Außerirdischen nennen, erklären, ihre Mission sei friedlicher Natur. Sie wollen mit den Menschen zusammenleben und dafür sorgen, dass man voneinander profitiert. Doch die „Besucher“ – echsenähnliche Geschöpfe in menschlicher Hülle – wollen sich der Erde bemächtigen. Die Bewohner der Erde sollen ihnen als Nahrung dienen. Ein paar wenige Menschen durchschauen, dass es sich statt eines Besuchs um eine Invasion handelt. Sie schließen sich zur sogenannten Résistance zusammen und leisten Widerstand. Im Verlauf der Serie wird immer wieder Bezug auf die Verfolgung der Juden im Dritten Reich Bezug genommen.

 

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  • Die UFOs der „Besucher“ sind keine Modelle oder Computereffekte, sondern sie wurden mittels Matte Painting durch den Oscarpreisträger Matthew Yuricich erstellt.
  • Vor allem die erste Mini-Serie ist eine Allegorie über den Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland. Zunächst war V als sehr realitätsnaher Film über den Aufstieg einer faschistischen Organisation und den Widerstand gegen sie in den USA geplant. NBC wünschte sich, angestachelt durch den Erfolg von Science-Fiction-Filmen wie Krieg der Sterne, Unheimliche Begegnung der dritten Art und E. T. – Der Außerirdische aber ein Science-Fiction-Element.
  • Schon seit 1999 wird über eine weitere Fortsetzung spekuliert. Das Buch dazu wurde 2008 in den USA und England mit dem Titel: V: The Second Generation bereits veröffentlicht und schließt an die 1. Staffel der Miniserie an. Somit wird nicht nur V – Die außerirdischen Besucher kommen zurück inhaltlich total ignoriert, sondern auch V: The Final Battle, wodurch Kenneth Johnson der zweiten Hälfte des ersten Buches von Ann C. Crispin in vielen Punkten widerspricht. So tauchen z. B. Charaktere in der Handlung auf, die eigentlich im ersten Roman bereits verstorben sind.
  • ABC hat im Januar 2009 die Produktion eines Pilotfilms für eine Neuauflage in Auftrag gegeben. Der Erfinder und Autor der Serie, Kenneth Johnson, wird trotz jahrelanger Bemühungen um eine neue Verfilmung und trotz der Vorlage eines Romanes, der direkt an die Miniserie anschliesst und sie damit zu einem würdigen Ende bringen sollte, nicht am neuen Projekt beteiligt.

Quellen: amazon & Wikipedia



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